Über mich


Hallo,

ich bin Sebastian Gerecke,

bin 20 Jahre alt, komme ursprünglich aus Magdeburg, bin aber nun in Hamburg zu hause, wo ich eine Ausbildung zum Fluggerätmechaniker bei Airbus in Finkenwerder mache.

 

 

Wie hat das eigentlich alles begonnen?

Nun, die Frage stelle ich mir selbst oft und ganz genau weiß ich es auch nicht mehr, wie genau es dazu kam.
Ich kann mich nicht entsinnen, dass ich mich in meiner Kindheit sonderlich für Flugzeuge interessiert hätte. Im Gegenteil - Flugzeuge waren für mich etwas Abschreckendes, einfach Dinger, die immer abstürzen - ich kannte ja Flugzeuge nur aus dem Fernsehen von diversen Katastrophenfilmen.
Bei dem Versuch die letzten Jahre aus meinem Gedächtnis heraus zu rekonstruieren, bin ich tatsächlich auf einige Anhaltspunkte gestoßen:

Mein leider mittlerweile verstorbener Großonkel Rolf Wille war Freizeitpilot und Fluglehrer. Er bot auch regelmäßig Rundflüge mit seiner Morane Rallye 125 an. So kam es des Öfteren dazu, dass auch ich als kleiner Junge meine Heimatstadt Magdeburg von oben betrachten durfte. Damals war es alles ein großes Abenteuer, alles erschein so winzig, doch in diesen damals so jungen Jahren kann mich dies noch nicht so sehr geprägt haben. Später flog ich auch ab und zu nochmal mit Rolf durch die Lüfte, nur da war das Hobby Planespotting schon da und die Flüge waren nur eine weitere Bereicherung für einen bereits bestehenden Luftfahrtentusiasten, wie mich.

Stöbern wir weiter in der Vergangenheit.
Die Flugangst begleitete mich an und für sich meine gesamte Kindheit und da die Familienurlaubsziele nie mit dem Flieger bereist wurden, kam ich auch (bis dato Gott sei dank) nie in den Genuss eines Fluges in einem großen Flugzeug.
Unsere Nachbarn flogen jedoch oft weg. Ich kann es mir nur so erklären, dass wir darauf basierend eines Tages im Juli 2002 einen Tagesausflug an den Leipzig/Halle Airport machten, da ich mich an einen Gesprächsfetzen erinnern kann, in dem ich fragte, ob unsere Nachbarn in diesem Flugzeug sitzen würden. Wurde ich vielleicht schon an diesem Tag infiziert? Ich weiß es nicht, jedenfalls folgten auf diesen Besuch rund vier Jahre Flughafenpause.

Irgendwann fing ich an, Plastikmodellbau zu betreiben. Vorerst baute ich jedoch kaum Flugzeuge, was sich später änderte. Auf der Suche nach ein paar schönen Lackierungen für die Flieger im Internet, stellte ich fest, wie viele verschiedene Fluggesellschaften es doch gibt und die Neugier war geweckt.
Relativ zeitgleich kam die Nachricht von meinen Eltern, dass wir im Oktober 2006 in die Türkei fliegen würden. Inter Airlines sollte es werden. Nun hatte mich die Neugier noch mehr gepackt. Ich begann mich über diese Airline zu informieren und darauf auch über viele andere Airlines. Ich suchte mir eine Liste aus dem Internet, auf der jede Airline dieses Planeten verzeichnet war, arbeitete sie durch, suchte mir zu jeder Airline ein Bild heraus und machte mich über die eingesetzten Flugzeugtypen schlau. So kam es, dass ich bald jede erdenkliche Airline der Welt und jeden Flugzeugtyp auswendig konnte. Und dies hat sich bis heute eingebrannt - ich kenne sie alle!
Ich fing an mir solche Quartett-Kartenspiele selbst zu basteln mit den Airline- bzw. Flugzeuginformationen drauf und so wurde dann auf spielende Art und Weise gelernt.

Im April 2006 bot der Veranstalter meiner Jugendweihe diverse Kennenlernfahrten an. Darunter auch eine Tour zum Leipzig/Halle Airport inklusive Vorfeldrundfahrt. An diesem Tag bekam ich auch meine erste Antonov An-124 zu sehen - was ein beeindruckender Moment!
Wir fuhren hinter einem A320 hinterher und beobachteten ihn beim Start. Viel mehr war nicht los, aber ich war begeistert.

Im Oktober 2006 dann der Tag aller Tage. Mein allererster Flug stand bevor. Die Flugangst wollte einfach nicht weichen, doch ich stieg ohne zu zögern ein. Erst, als ich meinen Platz in der stickigen Boeing 737-800, der Pegasus Airlines, eingenommen hatte, begann die Panik.
Ca. 15 Minuten und eine Beruhigungspille später, genau in dem Moment, als die Motoren aufheulten und der Flieger kurze Zeit später abhob, ging es mir wieder gut und ich ließ die Flugangst am Boden - bis heute.

Da nun auch die Flugangst gewichen war, war das Interesse erst recht geweckt. Ich stieß auf bekannte Seiten im Web wie zb. Jetphotos.net und Airliners.net und verbrachte Stunden damit, mir Bilder von Flugzeugen anzuschauen.

 

Eines Tages, und zwar am 09.09.2007 packte mich ein Impuls und ich griff die kleine 3.2 Megapixel Digicam meiner Eltern, setzte mich in den Zug und fuhr zum Leipzig/Halle Airport. Dort stieg ich auf den Besucherturm und verbrachte den ganzen Tag damit, alles zu knipsen, was an mir vorbei rollte, darunter wahre Raritäten wie zb. eine MD-11 der World Airways in Retro-Lackierung.
Dies war wohl der eigentliche Beginn des Hobbys. An diesem Tag bin ich das erste mal bewusst losgefahren mit dem Vorsatz den ganzen Tag nichts anderes zu machen als Flugzeuge zu fotografieren.


Schon ein Wochenende später ging es dank dem Tip eines Freundes auf die Hamburg Airport Days, wo ich meinen ersten Airbus A380 vor Augen hatte. Was ein unvergessliches Erlebnis.

Wiederrum ein Wochenende später wollte ich eigentlich zur IAA nach Frankfurt und vorher mal kurz am Flughafen vorbei schauen, waraus dann allerdings ein kompletter Tag am Flughafen inklusive Vorfeldrundfahrt wurde. Ein Wahnsinns Tag!

Danach tat sich wieder ein halbes Jahr lang nichts. Damals dachte ich noch das wäre alles eine einmalige Sache gewesen. Dann zog es mich aber noch einmal nach Frankfurt. Und drei Monate später direkt nochmal nach Frankfurt, diesmal jedoch mit neuer Ausrüstung - ich durfte mir die neue Canon Eos 400D mit einem 210mm Zoomobjektiv von meinem Vater ausleihen. Doch leider keine Ahnung von der Kamera, waren die Bilder für die Katz - bei strahlendem Gegenlicht und ISO 1600.

Weiterhin in 2008 folgten dann Ausflüge nach Berlin und Düsseldorf, wo die Bilder dann schon besser waren und ab 2009 waren das dann auch keine einmaligen Trips mehr, es begann regelmäßiger zu werden. Ich traf auf Gleichgesinnte und merkte schnell, dass ich nicht der einzige Verrückte bin - nein, ich bin in einem Hobbyzweig hineingesteuert, der weltweit an sämtlichen Flughäfen ausgeführt wird.
Nun nannte auch ich mich selbst einen Planespotter.

Im August 2009 kaufte ich mir dann meine erste eigene Kamera - eine Canon Eos 500D und mein Vater hatte seine Kamera wieder für sich ganz allein, nachdem ich sie ein gutes Jahr fast für mich allein in Anspruch genommen hatte.

Mit der Zeit folgten immer mehr Trips, Ende 2009 auch zum ersten Mal ins Ausland, nach Helsinki. Die Flugangst blieb verschwunden, wodurch ich einen Flug nach dem nächsten antrat. Die Fotoausrüstung entwickelte sich mit den Jahren und mit der Zeit lernte ich auch viele andere Spotter kennen, so entstanden auch neue Freundschaften, teilweise auch Länderübergreifend.
Ich habe viel von anderen Spottern gelernt, ohne sie wäre ich heute bei weiten noch nicht da, wo ich heute bin.
Viele Freundschaften halten nun schon über einige Jahre und ich bin oft und gerne mit diesen Spotterkollegen in der Welt unterwegs!

Es ist einfach ein schönes Hobby!
Ich bin mit und an diesem Hobby gewachsen und habe es letztendlich auch ein Stück weit zu meinen Beruf gemacht. Denn heute bin ich in der Luftfahrtbranche als Fluggerätmechaniker bei Airbus tätig.

Sebastian Gerecke

 

Heimatflughafen?

- Hamburg Finkenwerder
- ehemals Magdeburg, Cochstedt, Leipzig/Halle

Lieblingsflughäfen?


- Leipzig/Halle Airport
- Frankfurt Intl. Airport

Lieblingsflugzeuge?

- Airbus:  A310, A332, A345
- Boeing: B747, B777, B732, (DC-10/MD-11)
- ansonsten fast alle russichen Baureihen

Lieblingsairline?

- Singapore Airlines (in Sachen fliegen)
- Aerosur, Air Asia, China Eastern (in Sachen fotografieren)

 

 

Meine Flüge, Trips und Bilder findet ihr oben in den jeweiligen Menüpunkten.
Infos zu meiner Fotoausrüstung findet ihr direkt hier unter diesem Text.

 

 

 

Mein Equipment
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